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Diese Anzeigenkampagne macht auf die Kulturarbeit, insbesondere auf

die Deutschkurse des Goethe-Instituts, aufmerksam und wirbt damit für

das Erlernen der deutschen Sprache. Da also Sprache das Thema ist,

wird Sprache in den Mittelpunkt der Konzeption gestellt. Die Kampagne

erteilt Deutschunterricht in 14 Lektionen und lehnt sich gestalterisch an die Typografie von Lesefibeln an. Da Sprache in der Auseinandersetzung mit Gegenständen unserer Umwelt erlernt wird, werden 14 ›deutsche‹ Räume mit Wortschildern beschriftet.

Dabei werden konkrete Gegenstände benannt, aber auch Assoziationen,

›unsichtbare‹ abstrakte Begriffe und Verweise auf deutsche Klischees ein-

geflochten. Der fremdsprachige Betrachter wird durch eine Einstiegsfrage

in seiner Sprache auf das Bild einer Räumlichkeit mit passender Beschilde-

rung gelenkt und kann unter den durch den Raum schwirrenden deutschen Wörtern eine Antwort suchen und so seine Deutschkenntnisse testen.

Zwei Anzeigen erscheinen in einem Buch über den Plakatdesigner Prof. Uwe Loesch und seine Studenten im chinesischen Verlag »China Youth Press«. Kurios ist, dass der chinesische Buchgestalter sich durch die Wortschilder herausgefordert sieht, diese auf Chinesisch zu übersetzen, obwohl alle anderen Abbildungen im Buch ohne Eingriffe gesetzt sind.

Goethe-Institut – Anzeigen-Kampagne

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